Versuche zur elektrostatischen Samenbehandlung
nach dem URZEITCODE-Prinzip

Hochspannungserzeugung I Elektrodenarten I aktuelle Versuche I Tipps und Tricks zur Keimung I Hochspannungstastkopf I Hydrokultur - SYSTEM I
Hydrokultur I FORUM I

Urzeitcode - Was ist das ?
Die Bezeichnung Urzeitcode entstammt dem gleichnamigen Buch von Luc Bürgin welches die Versuche von Guido Ebner und Heinz Schürch in den 80er Jahren beschreibt.
Sie arbeiteten damals für den Pharma-Konzern CIBA-GEIGY und experimentierten mit einer unkonventionellen Methode, dem elektrostatischen Feld, in dem
kein Strom fließt.
In dieses Feld brachten die beiden Forscher Pflanzensamen (Tomaten, div. Getreidesorten, Mais usw.) zur Behandlung und untersuchten die Wirkungen
auf das Keimungsverhalten.
In der Folge wurden auch die Auswirkungen auf die weitere Entwicklung des behandelten Saatgutes untersucht.
Dabei wurden erstaunliche Veränderungen bei der späteren Beschaffenheit der behandelten Pflanzen beobachtet.
Für Einsteiger in dieses interessante Thema sind 2 Filme zur Verschaffung eines ersten Eindruckes zu diesem Thema sehr hilfreich.
Diese 2 Teile können hier heruntergeladen und mit dem kostenlosen VLC-Player angesehen we
rden.
Teil 1 I Teil 2

Schritt 1) Runterladen mit rechter Maustaste --> Ziel speichern unter

Schritt 2) Dateierweiterung auf .flv ändern (rechte Maustaste --> umbenennen --> Dateierweiterung auf .flv ändern)
Dann können die beiden Filme mit dem kostenlosen VLC-Player angesehen werden.
Diese beiden Beträge sind auch auf YOUTUBE zu finden, einfach URZEITCODE eingeben.

Jedoch sind diese Erkenntnisse, daß elektrische Felder einen Einfluß auf das Wachstumsverhalten von Pflanzen haben nichts neues.
Bereits um 1930 wurde mit elektrischen Feldern in Bezug auf deren Wirkung auf Pflanzen experimentiert, mit Erfolg.

Damals nannte man diese Kulturform ELEKTROKULTUR.
Dazu habe ich einen gleichnamigen Artikel im Netz gefunden, der hier heruntergeladen werden kann.
ELEKTROKULTUR als PDF-Datei

Für mich weitere Beweise, dass diese Methode funktioniert sind hier nachfolgende Versuchsprotokolle zur Erforschung der Wirkung von elektrostatischen Feldern
auf das Keimungsverhalten von Bohnensprossen (in englischer Sprache). PDF-Format (rechte Maustaste--> Ziel speichern unter)
Versuchsprotokoll 1

Versuchsprotokoll 2
Versuchsprotokoll 3

Wirkung elektromagnetischer Felder auf Pflanzen
-->zur PDF-Datei

Wirkung ionisierter Luft bzw. Ozon auf Pflanzen
-->zur PDF-Datei

Dieser Artikel dient lediglich dazu, diese Einflüsse auf Pflanzen darzustellen, sowie die Aufzuchtmethode in Quarzssand näherzubringen.

Es ist mir unverständlich, wie eine solche Entdeckung wieder in Vergessenheit geraten konnte.
Es hat den Anschein, dass hier einige Wirtschaftszweige ihre Hände im Spiel hatten, dass diese revolutionäre Methode wieder
in die Schublade gewandert ist.
Folgende Mittel würden weniger bis gar nicht benötigt werden:
Herbizide, Fungizide, Pestizide, Insektizide, Parasitizide, Antibiotika, neues Saatgut

Seiten im Netz wie esowatch tun natürlich ihr Bestes, diese so behaupte ich, revolutionäre Methode ins Lächerliche zu ziehen.
Die Volksverblödung durch die täglichen Medien tun den Rest, um dieses Werk zu unterdrücken und in Verschluß zu halten.

Hunderte von Seiten und Foren im Netz plappern Unsinn zu diesem Thema und philosophieren auf unzähligen Seiten, ob dieses Prinzip
funktioniert, oder nicht. Davon halte ich wenig.
Hätten die Menschen ein wenig Forschergeist und Ergeiz, würde es um dieses Thema ganz anders bestellt sein, und diese Methode
wie selbstverständlich in der Landwirtschaft und Fischzucht angewendet werden, wie der Pflug um das Erdreich urbar zu machen.
Wir werden sehen, was die Zukunft uns bringt.

Nun zu mir:

Ich habe bisher erst Versuche mit einfacher Gartenkresse durchgeführt und schon hier bereits festgestellt, dass ein elektrostatisches Feld
eine eindeutige Wirkung in Bezug auf das Wachstum derselben hat.

Die behandelte Probe (im elektrostatischen Feld sog. Elektrofeld) wuchs schneller als die unbehandelte.
Diese Tatsache ermutigte mich, der Sache näher nachzugehen und weitere Versuche mit Pflanzen anzustellen.

Stellt diese Methode eventuell sogar eine Alternative zur Gentechnik dar ?
Könnte man sogar auf den Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln, Kunstdünger und Wachstumsmittel weitestgehend verzichten ?

Diese Fragen stehen im Raum und dem auf den Grund zu gehen, ist das Ziel dieser Seite.

Derzeitigen Angaben im Netz zufolge, soll diese Technologie nur Bauern in Afrika kostenlos zur Verfügung gestellt werden (QUELLE: www.urzeitcode.com).
Ich als Europäer fühle mich nun diskriminiert und bin der Meinung, dass diese Technologie auch unseren Bauern zur Verfügung gestellt werden sollte.
Doch es hat den Anschein, als wäre dies nicht gewollt, wir sollen eben auch den Preis für die ganze Chemie, welche für die Aufzucht
von heutigem Getreide erforderlich ist, mitzahlen.
Derzeit sind keine Anzeichen zu erkennen, dass diese Technologie in unseren Breiten Einzug hält.
Das ist auch der eigentliche Anlass, diese Seite zu betreiben.
Alle sollen mithelfen, diese Technologie wieder in den Mittelpunkt der Ackerwirtschaft zu bringen und den Menschen gesunde
Nahrung zu bieten.
Helft bitte mit, dieses Ziel zu erreichen !

technische Anforderungen
Für die Durchführung dieser Versuche sind nur minimale technische Hilfsmittel erforderlich.
Da hier jedoch mit relativ hohen Gleichspannungen gearbeitet wird ist natürlich eine gewisse Vorsicht
geboten.
Die Spannungen sollten nur mit Zeilentrafos aus Fernsehgeräten (Split-Dioden-Trafos) bzw.
mit einer anderen hochohmigen Hochspannungsquelle erzeugt werden.
Hochspannungsgeneratoren sind bereits unter 100€ im Netz zu erwerben, fertig aufgebaut und betriebsbereit.
Was will man also mehr ?
Schaltungen mit Trafos von Zündtrafos für Ölbrenner oder gar aus Mikrowellen sollten nicht verwendet werden, da diese Trafos
nur für eine kurze Einschaltzeit ausgelegt sind (33% ED) bzw. letztere tödliche Ströme erzeugen !!
Werden diese länger betrieben, können diese dann infolge Überhitzung durchbrennen.


Hochspannungserzeugung
Grundvoraussetzung für alle Versuche ist eine geignete Quelle für eine konstante Hochspannung.
Die Spannung dieser Geräte sollte hierfür im Bereich von 2 Kilovolt (kV) - 6 kV liegen.
Der Grund hierfür ist einfach.
Für die Versuche sind Feldstärken von 500V/cm bis 2000V/cm erforderlich (abhängig von der Art der zu behandelnden Pflanze)

Bauanleitung für Hochspannungsgenerator

Bauanleitung für Hochspannungstastkopf für Multimeter

ein Beispiel:
Hochspannungsquelle liefert 5,5kV (so wie meine, ein Gerät zu elektrostatischen Wasserbehandlung siehe hier )


Der innere Aufbau besteht auch hier aus einem Zeilentrafo (Dioden-Split-Trafo) wie er in Röhren-TV-Geräten verbaut ist.

nun soll eine Feldstärke von 1000V/cm erzeugt und der richtige Plattenabstand eingestellt werden.

Berechnung der Plattendistanz wie folgt:
gewünschte Feldstärke: 1000V/cm
Hochspannungsquelle: 5500V
somit Plattenabstand: 5,5cm (55mm)

Wichtiger Hinweis: Der Abstand bezieht sich hier auf das Niveau der Lage der zu behandelnden Samen


Elektrodenarten
Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Elektroden herzustellen:

Himmelelektrode (bei mir der PLUS-Pol)

1) Plexiglasplatten (höhenverstellbar) mit eine leitenden Schicht (z.B. Gelsenschutzgitter aus Alu) bekleben (Kunstharz, 2-Komp.)und mit
    durchsichtiger Kunststofffolie (Bucheinband) elektrisch isolieren.


oder auch mit Antistatic-Folie auf einem leitfähigem Rahmen aufgespannt
so wie hier:


Diese Elektrode kann dann, so wie auch die vorige, an den Gewindestangen stufenlos in Ihrem
Abstand zu den Samen verändert werden.

Die Bodenelektrode ist hier nicht angebracht, diese kann aber ganz einfach kann durch ein Blechstück oder auch durch normale Haushalts-Alu-Folie
hergestellt werden.

2)
Metallplatten (Alu, oder Edelstahl) anstelle der Plexiglasplatte Nachteil: Lichtundurchlässig !


Bodenelektrode
Hierzu kann eine einfache Edelstahlplatte oder Aluplatte verwendet werden,
da an diese keine Anforderungen bzgl. der Lichtdurchlässigkeit gestellt werden.
Auch ganz normale Küchenalufolie ist bestens geeignet (wenn auch nicht so reissfest
(hierzu am besten mit Doppelklebeband auf der Unterlage befestigen)



Elektrodenanordnung
Die Anordnung der Elektroden stellt immer wieder eine Streitfrage dar.
Was ist nun richtig ? Plus als "Himmel"-Elektrode und minus als "Bodenelektrode", oder doch umgekehrt.

Dazu kann ich hier nur anführen, was ich nach langwierige Recherchen im Netz für besser halte, nämlich

PLUS oben -->
Himmelelektrode und MINUS unten --> Bodenelektrode

Es steht natürlich jedem frei (und ist auch erwünscht) Versuche mit entgegengesetzter Polarität zu machen.


Substrat (Pflanzungsboden)
Als Pflanzungsuntergrund können unterschiedliche Behältnisse verwendet werden.

Da ich keine Petrischalen zur Verfügung hatte, verwendete ich abgeschnittene Böden von
Plastiktrinkbecher oder auch ähliche Plastik-Behältnisse.

Eine Petrischale hat natürlich den Vorteil, dass der Inhalt luftdicht abgeschlossen ist, und somit
die Gefahr der Schimmelbildung so gut wie ausgeschlossen ist.


Als eigentliches Substrat (Unterboden) können unterschiedliche Materialien verwendet werden:

z.B. Watte, Küchenrolle gefaltet, usw., einfach im Netz nachsehen, da gibt es unzählige Informationen dazu.

Das Urzeitcode-Prinzip unterscheidet sich vom normalen Anbau nur durch das zusätzliche Elektrofeld, das während
der ersten paar Tage (oder auch länger, je nach Pflanzenart) verwendet wird.



Aktuelle Versuche

Pflanzen

1.Versuch - TOMATE
abgebrochen, Keimung negativ
Zur Behandlung von Tomatensamen nach dem Urzeitcode-Prinzip Start des Versuches: Sa, 26. März 2011 um 13.00h
2.Versuch - MAIS zur Zeit kann nicht gesagt werden, ob die Keimlinge überleben, da ich den Versuch eigentlich schon aufgegeben habe, mal sehen
Zur Behandlung von Maissamen nach dem Urzeitcode-Prinzip Start des Versuches: Mi, 6. April 2011 um 18.00h
3.Versuch - Rote Paprika derzeit im Laufen
4.Versuch - Chili derzeit im Laufen (Samen sind bereits unter Hochspannungsfeld ausgekeimt, Fotos und Bericht folgen)

Pfefferoni in Tiefwasserkultur (Deep Water Culture) --> siehe bei VERSCHIEDENES
Pflücksalat in Hydrokultur --> siehe bei VERSCHIEDENES
Pflücksalat in Tiefwasserkultur (Deep Water Culture) --> siehe bei VERSCHIEDENES

. . . .bald folgend:
Sonnenblume, Weizen, Gerste, Gemüse (SALAT)

Algen (bevorzugt Wassernetz-Alge
Derzeit noch keine Versuche

Kristallisation
Derzeit noch keine Versuche

Geplante Versuche
-- Untersuchung von Einfluß von Elektrofeld auf die Zellteilung von Algen
    bevorzugte Art: Hydrodictyon reticulatum (Wassernetz-Alge), da diese eine sehr schöne stabile 3D-Struktur aufweisst, welche mir gut gefällt
    Hier ein alte, aber kompakte Übersicht über Algen (lichtbildabgetastetes Buch)
    Kryptogamische Wassergewächse Die oben genannte Alge wird auf den Seiten 48ff beschrieben (Seitenanzahl in PDF-Reader)
    hier ein weiterer sehr detailierter Bericht zum Vorkommen der Alge in Gewässern (in englisch) --->Waternet.pdf
-- Verhalten von Bakterien unter dem elektrostatischen Feld
-- Einfluß eines elektrostatischen Feldes auf die Kristallisation (Salze, Zucker)
-- Einfluß eines elektrostatischen Feldes auf die Haltbarkeit von Lebensmittel
-- Künstliches Licht mit LEDs, bevorzugte Farben: Blau (Keimungs- und Wachstumsphase & Rot (Blütephase) Anteile: ROT 8 Teile BLAU 1 Teil
    Vorteile: Einsparung bei Stromkosten, jahreszeitenunabhängig, alle Parameter steuerbar

-- Einfluß eines elektrostatischen Feldes auf den Gärvorgang (Hefe - Zuckerlösung)

Spannungswerte, Seitenverweise zum Thema, weitere Informationen und Patente zur Behandlung von Pflanzen(samen) im elektrostatischen Feld
Hier


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